Es ist dieser ewig laute Schrei, diese Sehnsucht nach unbedingter Liebe, die uns leiden macht, weil uns nicht vergönnt war, eine funktionierende Kraft in uns zu etablieren, einen Wall um uns zu errichten, der uns unabhängig machen würde von der Liebe und Zuneigung, um die wir uns bei vielen mehr oder minder mühen und doch nicht mühen wollen als müsse man sich das Dasein in diesem Leben erst „verdienen“, wie es diese kalt uns erscheinende Gesellschaft vorlebt. Viele Menschen empfinden wie wir, aber sie können es nicht in sich wahrnehmen, es nicht zum Ausdruck bringen, als in Verzweiflung, Wut, Zerstörung, Lethargie, Depressionen, …

Wir sind alle Opfer und Täter zugleich; Verletzte und Verletzende; Opfer unserer Selbst und Anderer, die ebenfalls Opfer ihrer Selbst und Anderer (geworden) sind. Jene, die wahrnehmen und sehen können, leiden zwar, doch haben sie das Glück zu sehen und mit Nachsicht ein Licht anzuzünden im Herzen Anderer, die nicht wahrnehmen können, aber nicht weniger leiden als jene, die ihr Leid als Schmerz wahrnehmen. Es hilfte uns das Leid der scheinbar bloß gefühllosen Anderen zu sehen, wenn wir sie nur als das Kind betrachteten, das in ihnen leidet, aber das Wort nicht mehr bekommt, sich zum Ausdruck zu bringen. Du spürst Dein inneres, verletztes Kind und lässt es gewähren, auf das es lebe! Das ist Deine Stärke. Nimm diese Energie und nutze sie dafür, das innere Kind des Menschen zu sehen, zu lieben, wertzuschätzen, für den Dein inneres Kind sich voller Herzblut und grenzenlosem Glück geöffnet hat. Wir haben alle nur dieses EINE Leben. Was danach auch immer kommen mag, es hilft uns im Hier und Jetzt nicht weiter. Aber uns hilft unser Herz (das Innere Kind) dabei, wenn wir allein und immer wieder ihm (dieser unerschöpflichen Kraft in uns) Vertrauen schenken, denn mit dieser Kraft in uns leiden wir nicht nur, sondern lachen damit aus ganzem Herzen und sind dadurch Anderen aus freien Stücken ein Licht in dem Nebel auf dem Weg des Lebens.

(Aus einer Textnachricht vom 03.04.2010 an meine Schwester)

Der Sozialwissenschaftler Stephan Lessenich über fehlende Jobs, Grundeinkommen auch für Nichtstuer und veraltete Wachstumsgläubigkeit

Herr Professor Lessenich, waren Sie schon einmal arbeitslos?

Nein, ich habe mich nach dem Studium über akademische Positionen bis zu meiner jetzigen Stelle gehangelt.

Dann wurden Sie also noch nie von einem Job-Center zu einer Arbeit gedrängt, die Sie nicht wollen?

Das ist mir bisher erspart geblieben. Allerdings habe ich mich im Rahmen meiner Forschungen schon öfter in Job-Centern aufgehalten.

Einige Politiker fordern derzeit härtere Strafen für Arbeitslose, die zumutbare Arbeit ablehnen. Sie hingegen fordern die komplette Abschaffung von Sanktionen. Wäre das nicht ein Freibrief fürs Nichtstun?

Meine grundsätzliche Position ist: Die gesamte Diskussion darum, ob die Sanktionen ausreichend hart sind und ob sie ausreichend streng gehandhabt werden, lenkt vom eigentlichen Problem ab.

Und das wäre?

Es gibt einfach nicht genug Arbeitsplätze. Und zwar nicht gerade im Moment, quasi vorübergehend, sondern permanent. Dieser Mangel an Jobs wird umgedichtet in eine Untätigkeit der Arbeitslosen bei der Job-Suche. Strukturprobleme werden damit in Verhaltensprobleme uminterpretiert, die bestraft gehören. Dabei gibt es in allen entwickelten Industriegesellschaften einen tendenziell wachsenden und dauerhaften Mangel an vernünftig bezahlten Arbeitsplätzen, der sich weder durch Strafen noch durch Lockungen auflösen lässt. Angebot und Nachfrage nach Lohnarbeit kommen einfach nicht mehr zum Ausgleich, so sehr sich Wirtschaft und Politik auch bemühen.

Dieser Ausgleich ist eine Frage des Preises: Wird Arbeit billiger, wird sie mehr nachgefragt.

Durch niedrigere Löhne kann man natürlich noch ein paar Stellen schaffen. Aber nicht genug. Überall sind große Niedriglohn-Sektoren geschaffen worden. Doch die Arbeitslosigkeit bleibt hoch.

Viele Ökonomen wenden ein, der Niedriglohnsektor sei einfach noch nicht groß genug.

Das ist auch eine Art, das Scheitern dieser Strategie zuzugeben. Fakt ist: Arbeitslosigkeit als strukturelles Problem lösen wir so nicht. Und selbst wenn man Arbeit noch billiger macht, das Lohnniveau weiter senkt und den Niedriglohnsektor vergrößert – was für Jobs entstehen denn da? Wollen wir solche Arbeitsplätze, die die Arbeitnehmer kaum über dem Existenzminimum leben lassen?

Derzeit werden von der Politik zwei Lösungen des Job-Problems gesehen. Die eine, ein größerer Niedriglohnsektor, lehnen Sie ab. Was halten Sie von der zweiten: mehr Wirtschaftswachstum?

Theoretisch mag das denkbar sein. Praktisch nicht. Es ist doch erstaunlich: Einerseits reden wir über Klimawandel, Umweltbelastungen und den rasanten Verbrauch endlicher Ressourcen wie Öl. Andererseits soll das Wachstum uns alle retten. Wie soll das zusammen passen? Die Wachstumslogik ist delegitimiert durch die Umweltzerstörung, aber auch durch die sozialen Verwerfungen, die sie produziert hat.

Das sind große Worte. Bleiben wir bei den Arbeitslosen. Wie könnte eine Lösung aussehen?

Wir müssen weg von der Fixierung auf Erwerbsarbeit im herkömmlichen Sinne. Wir brauchen eine stabile Einkommenssicherung unabhängig von der Erwerbsarbeit.

Aber die gibt es doch schon: den Sozialstaat und die Arbeitslosenunterstützung.

Der Sozialstaat basiert aber bislang auf der Grundidee, dass Arbeitslosigkeit konjunkturell bedingt, also vorübergehend ist. Wenn nur die Arbeitslosen ein bisschen gefördert und bedrängt werden, so hofft man, kommen sie schon wieder in Arbeit. Dieser Mechanismus funktioniert aber schon seit 30 Jahren nicht mehr! Und unser Sozialstaat ist nicht auf dauerhafte und massenhafte Arbeitslosigkeit ausgelegt, weswegen permanent über die Arbeitslosen hergezogen wird.

Wie also sieht die Lösung aus?

Wir brauchen einerseits eine stabile Form der Einkommenssicherung, die Abschaffung der Sanktionen gegen Arbeitslose ist hier nur ein erster Schritt. Darüber hinaus müssen wir uns andere Fragen stellen: Wie viel Erwerbsarbeit wollen wir überhaupt? Wollen wir die Leute in Erwerbsarbeit drängen zu allen Konditionen? Wir müssen uns Alternativen zur Erwerbsarbeit überlegen. Wir müssen uns überlegen, wie Arbeit umverteilt und verkürzt werden kann – bei teilweisem Lohnausgleich. Und wir müssen uns alternative Einkommensquellen überlegen – nützliche Tätigkeiten, die der Staat finanzieren müsste.

Ein gigantischer öffentlicher Beschäftigungssektor – wer soll den bezahlen?

Unser Sozialbudget ist ja bereits riesig. Gäbe es einen politischen Willen, dann könnte man mit denselben Mitteln wie bisher sehr viel mehr leisten als bisher. Das Problem ist ja nicht, dass es hier keine Lösungsvorschläge gibt. Das Problem ist, dass über sie nicht diskutiert wird.

Was halten Sie von Bürgerarbeit – also der Verpflichtung von Hartz-IV-Beziehern zu gemeinnützigen Tätigkeiten?

Für einige Arbeitslose kann das attraktiv und erfüllend sein. Andere wollen in Ruhe gelassen werden – weil sie lieber Fernsehen oder weil sie als Akademiker ewig an ihrer Doktorarbeit schreiben. Wenn sie das wollen, warum lassen wir die nicht in Frieden? Ihre Arbeitskraft wird doch offensichtlich nicht gebraucht, das zeigen die Arbeitslosenzahlen – und sie wollen ihre Arbeitskraft unter den herrschenden Bedingungen nicht zur Verfügung stellen, was man ihnen nicht verdenken kann. Man könnte meinen, dass ein hochproduktives reiches Land wie Deutschland sich so etwas leisten können müsste. Zudem ist die Sicherung des Existenzminimums ein Rechtsanspruch, kein Almosen, das sich die Gesellschaft auch sparen könnte.

Geld ohne Arbeit – das widerspricht dem Prinzip der Leistungsgerechtigkeit.

Es wird häufig gesagt: Wer arbeitet, muss mehr haben als jemand, der nicht arbeitet. Das ist aber überhaupt kein naheliegendes Prinzip. Es wäre nur naheliegend, wenn einerseits auch bislang unbezahlte Arbeiten – zum Beispiel Haushalts-, Familien- oder Pflegearbeit – mit eingerechnet würden. Und wenn es zweitens überhaupt Arbeit für jeden geben würde. So lange das nicht so ist, soll mir keiner erzählen, Arbeit müsse sich mehr lohnen als Nicht-Arbeit.

Wenn man nicht mehr auf den Gelderwerb über Arbeit angewiesen ist, wer macht dann die Drecksarbeit?

Erstens kann man darauf vertrauen, dass die allermeisten Erwerbslosen einer regelmäßigen bezahlten Tätigkeit nachgehen wollen. Das ist aus unterschiedlichen Gründen ein Grundbedürfnis. Zweitens müssen wir die „Drecksarbeit“ dann eben weniger dreckig machen. Und sie muss wieder besser bezahlt werden, zum Beispiel über einen Mindestlohn. Damit sich „Drecksarbeit“ wieder lohnt.

Das Interview führte Stephan Kaufmann.

Informationen im Internet unter: www.sanktionsmoratorium.de und www.solidarische-moderne.de

Quelle: Berliner Zeitung vom 27.02.2010

Der Mensch Ireen

24.02.2010

„Liebe Ireen, was ich an Dir so liebe, ist mehr als die Frau, als diese Kathegorie oder die andere. Was ich an Dir liebe, was mich so wohlfühlen macht, was mir immer ein Lächeln der Freude ins Gesicht zaubert, das ist Ireen, der Mensch. Ich gehe gern mit Dir egal wohin und super gern mal in die Palette und am 6. März ins Capitol zur GayNight, wenn Du das auch wünschst. Von ganzem Herzen. Dein Dich in Deinem So-sein-wie-Du-bist bewundernder Mario“

Ireen kam (zwar) zu spät zum Treffpunkt am Händel (;-), aber als sie dann erst mal da war ging gewissermaßen die Sonne auf, die Sinne öffneten sich und ich war glücklich! Auch nach nun fast schon 10 Jahren hat sich daran nichts geändert und auch nicht nach einer langen Zeit, in der wir uns nicht mehr gesehen hatten.
Das verstehe ich unter Freundschaft!
Ein Zustand der Liebe, der alles lieben macht.
Man braucht nur eben einen „kleinen“ und sehr wichtigen Auslöser.

Michel Friedman

07.02.2010

Erst neulich habe ich entdeckt, dass der tatsächlich intelligente und nahezu geniale Konfrontations-Gesprächspartner in der so genannten Talk-Landschaft, Michel Friedman, endlich und bereits seit längerem wieder auf Sendung – wenngleich auch „leider“ bloß auf N24 – ist.

Wer sich individuell und nicht bloß von seichtem Geschwafel zum Nachdenken anregen lassen will, darf das „Studio Friedman“ nicht verpassen!

Im Internet sind die Sendungen auch zu finden unter der Adresse:
www.N24.de/Studio-Friedman

Zum Download der Podcasts geht’s auf:
http://n24-studio-friedmann.feedplace.de

„Michel Friedman lässt keine Ausreden gelten. Der Talkprofi nimmt den Politikern die Masken ab und lässt das wahre Gesicht erkennen. Hart im Streit aber fair in der Sache argumentiert Friedman brillant und kenntnisreich wie kaum ein anderer Moderator im deutschen Fernsehen. Jeden Donnerstagabend ermöglicht Michel Friedman den Zuschauern Einblicke in die tatsächliche politische Auseinandersetzung über aktuelle Themen, die uns alle bewegen.“

Jeder hat die Qualität EU-Kommissar zu werden, oder:
Every has the quality EU-commissar to werden.

Schau selbst / Show self:

BABEL

09.01.2010

Der Abspann läuft … ich höre die Musik … mir stehen die Tränen in den Augen. Der Film ist mir tief unter die Haut bis ins Herz gedrungen. Mir fehlen die Worte und die Worte fehlen immer dann, wenn etwas berührt!

„So ist Paris“ heißt der Film, der mir heute sehr gefallen hat, denn nicht Paris allein kam darin vor, sondern vor allem einige seiner möglichen Menschen dort. Die Lehre des Films reißt mit, versucht zu erwecken für das Leben in und um uns alle herum, wo mehr Unzufriedenheit, Unruhe, Unaufmerksamkeit (für die Schönheiten des Lebens) herrscht, dass erst einem der Darsteller zum Ende – vermutlich aber den ganzen Film hindurch schon – bewußt wird: dass den Menschen, die nicht wie er nicht wissen, ob sie die anstehende Herz-Operation überleben werden.

Das Leben kann dort so schön sein, wo DU gerade BIST, wenn Du bloß alle Sinne dafür öffnest, Dich wunderst wie Du es gewiss noch getan hast, als Du noch ein kleines Kind gewesen, das noch staunen konnte über das, was jetzt schon „normal“ ist, weil wir es schon wissen, weil wir es schon „haben“, weil uns nichts etwas mehr bedeutet, wenn wir es erst einmal haben.

Verliebtsein …

04.01.2010

Verliebtsein ist die Sucht nach der gleichnamigen Droge. Wie leicht war es doch mit mir allein und bloß beisammen mit Freunden, selbst unter Verliebten zu sein, bevor ich mein Herz das erste Mal verlor. Mein Herz war noch verbundener mit der Liebe, die ich zwar noch jetzt aus der Schönheit der Natur gewinne, die jetzt aber nur scheinbar kleiner ist als das berauschende Gefühl, welches uns ein schlagend Herz bereitet, das sich einem Menschen hingeworfen hat. Die Liebe (in) der Natur bleibt auf ewig. Die Liebe eines Menschen jedoch ist begrenzt und in diesen Zeiten sehr kurz bloß noch. Nicht sich über andere stellen im Lieben seiner Selbst, sondern in sich (verliebt) sein können, wie einem Kind es (mit sich allein) fraglos einfach gelingt, das ist Zufriedenheit, die nicht nur das kurzweilige Glück uns bereitet, sondern uns mit einer dauernden Freude verbunden macht. Diese Leichtigkeit des Liebens (seiner Selbst) führt uns zum Höchsten und zum Tiefsten der Liebe – zur Freundschaft. Die Freundschaft erst macht einander glücklich, weil sie frei macht, wo die gewöhnliche Liebe uns aneinander fesselt wie an Steine, die uns zum Grund des Meeres ziehen, an dem wir unweigerlich zu ertrinken drohen. (Gedanken zum Montag Morgen)

(Aus einer Textnachricht an meine Schwester)

[...] In Anbetracht des Endes, das auf alle Lebenden nicht ewig wartet, macht Zeit nur Sinn als Mahner, denn das Leben ist der Urlaub, die Zeit, die den Seelen (der Körper) gegeben wird, frei zu sein, selbst zu sein, bevor sie in das Eine zurückgehen werden. Darum nehme ich nichts mehr ernst, was mich vom So-Sein, vom Leben nach meiner Fasson bloß abhält. Wir sollten leben als wäre jeder Tag unser letzter! [...] Ich habe wieder viele neue Filme gesehen und kann [...] empfehlen: Whale Rider, Noel, Seraphine, Coco Chanel. Die haben mich beeindruckt und zeitweise zu Tränen aufgewühlt. Jetzt lese ich noch ein Stück weit in „Nietzsche in seinen Werken“ von Lou Andreas-Salomé. [...]

(Aus einer Kurznachricht an meine Schwester)

Ich habe gerade mit Bestürzung den Film, „Zeiten des Aufruhrs“ mir angesehen und habe mich darin zutiefst verstanden (gefühlt).

Es wird nie wirklich geliebte Kinder (Menschen) geben, solange nicht die Erwachsenen, ihre Eltern zuvor fähig sind, den Mut, genug Rückgrat haben sich selbst glücklich zu machen und solange Geld mehr davon abhält, als dafür dienlich zu sein, in das Abenteuer des Lebens einzutauchen. Auch der zweite Mensch, den ich ewig noch lieben werde, hatte immer über seinen Job geflucht, der ihm alle Kraft und Zeit nahm, glücklich mit sich zu sein, um Glück mit mir auch spontan einmal haben erleben zu können, außer in den Wochen des Urlaubs in London. Er mochte die Schule in Heidelberg wenig, er sah es als notwendig an, nebenbei zu arbeiten, obschon alles Geld für Ausbildung, Wohnung, etc. ihm staatlich gewährt war. Glück mit ihm zu zweit war nur einem kurzen Londoner Traum vorbehalten, aber Leben war mit ihm leider nicht drin; und ihn habe ich wie wild geliebt. Egal!

Mir ist auch heute nicht nach Feiern, ebensowenig wie es mir seit Jahren schon nicht nach Weihnachten ist, denn das alles hier kommt mir irreal vor. Das Leben spielt irgendwo außerhalb dieser Welt. Ich würd so gern darin eintauchen, wenn die reale Welt einem nicht Tür und Tor verbarrikadierte. Deswegen find ich wohl auch den Zugang nicht in dieser Welt, es sei denn ich schlösse mich dem Lügen an, das diese Welt exisieren macht. Wie April im Film fühle und fühlte ich mich auch mit R. trotz meiner Liebe zu ihm allein und verlassen, weil ich so ein Verrückter bin wie der Sohn der Maklerin im Film, der die Wahrheit sehen konnte, wo andere lieber in Lügen schwelgen, die mit Geld gefüttert werden.

Hoffentlich wird 2010 von all den ewigen Lügen der Menschen, ihrer Politik, ihrer „Jobs“, die nicht umsonst Jobs und nicht Arbeit umgangssprachlich genannt werden, … bereinigt, auf daß das Leben und die Liebe erblühe, wie eine Rose nur erblühen kann, wenn sie bedingungslos in der Erde wurzeln kann, das Wasser erhält und die Sonne auf sie scheint, denn all das ist, was das Leben, die Natur, der Blume an Liebe gibt, ohne etwas dafür zurück zu verlangen, was die Rose nicht freiwillig zu geben frei wäre. Und gibt nicht die Rose auch allen, die sie bewundern und an ihr riechen, bedingungslos weiter von dem Reichtum in und an ihr, gespendet durch die Liebe der Natur?